Der bekannte atheistische französische Schriftsteller und Arzt berichtet von seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

"Anfangs hatte ich einfach nur beschlossen, einen großen einsamen Marsch zu unternehmen", schreibt der bekannte französische Schriftsteller Jean-Christophe Rufin im einleitenden Kapitel. Als er aber dann von Hendaye aus sich auf den nördlichen Weg begibt, der im französischen Baskenland beginnt und über die Küstenstädte San Sebastian, Bilbao und Santander bis zum Endpunkt Santiago de Compostela verläuft, gerät er trotz seiner atheistischen Einstellung rasch in den Bann dieses uralten Pilgerweges. Er besucht Einsiedeleien und Klöster, nimmt Kontakt zu anderen Pilgern und Herbergsbesitzern auf und erlebt in den vielen hundert Stunden Einsamkeit eine "geistige Metamorphose", wenn er auch schreibt: "Als ich  aufbrach, habe ich nichts gesucht - und genau das habe ich auch gefunden." Rufins Stil ist elegant, sachlich, humorvoll, nie sentimental, nie ins Mystische abgleitend. Das Loslassen ist das eigentliche Ziel, wie es auch Hape Kerkeling und Paulo Coelho erkannt haben, die den Weg vor ihm gegangen sind und über ihn berichtet haben, ähnlich, aber doch ganz anders.

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