Impulse für interreligiöse Begegnungen.

Es ist ein aktuelles und drängendes Thema, und besonders auch manche/r überzeugte/r Christ/in hat eine vorurteilsbehaftete Meinung dazu: Wie begegne ich den vielfach hierher flüchtenden Muslimen, ohne meine eigene Religion und Kultur in Frage stellen zu müssen? Der Autor, der viele Jahre als mennonitischer Theologe in vorwiegend muslimischen Ländern gelebt hat und daher genau weiß, worüber er schreibt, ermutigt zu einem vorurteilsfreien Umgang miteinander. Dabei ist es ihm wichtig, den Muslimen immer mit Respekt zu begegnen und trotzdem ganz klar in Bezug auf den eigenen Glauben zu sein. In 12 Kapiteln zeigt er Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Religionen auf, behandelt Zerrbilder und Fragen von Muslimen an das Christentum und nennt viele Beispiele, wie Kontakt vor allem für Männer möglich ist. Hier zeigt sich eine Schwäche des insgesamt gut lesbaren Buches, dass die Sichtweisen von Frauen und ihre Möglichkeiten kaum zur Sprache kommen. Auch ist es wohl nicht grundsätzlich auf unsere Situation übertragbar, was der Autor selbst in muslimischen Ländern erlebt hat und wie er als prinzipiell doch missionarisch denkender Theologe sein Christentum nach außen trägt. Als Impulsgeber ist das Buch jedoch gut einsetzbar.

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