Autobiografie des Sängers, Schauspielers und Politaktivisten.

Absolut faszinierend, spannend und unbedingt lesenswert schildert Harry Belafonte sein Leben, das neben einem kometenhaften Aufstieg zum weltberühmten Sänger und Entertainer auch ein vielschichtiges, unermüdliches Engagement für eine gerechtere Welt umfasst. Als Einwandererkind 1927 in New York geboren, erlebt Belafonte bittere Armut, Gewalt und Rassendiskriminierung. Er wächst auf in Harlem bei seiner strengen, sehr politischen Mutter und in deren Heimatdorf auf Jamaika bei der liebevollen Großmutter, geprägt von den Gegensätzen zwischen Schwarz und Weiß, "Oben" und "Unten". Am American Negro Theatre erwächst die Leidenschaft für die Schauspielerei. Im New York der frühen Nachkriegsjahre kennt sich, was Rang und Namen hat bzw. später haben wird. Musiker, Schauspieler, Schriftsteller, Politaktivisten usw. diskutieren voller Idealismus Ideen für eine bessere, klassenlose Gesellschaft. Hier gründen die Wurzeln für lebenslange Freundschaften und ein weltumspannendes Netzwerk von Helfern und Unterstützern der Bewegung für die Gleichstellung von Schwarzen und Weißen in den USA. Dafür setzt sich Belafonte neben seinem Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Sänger überhaupt mit Leib und Seele ein, an der Seite von Martin Luther King, John F. und Robert Kennedy u.v.m. Schon früh engagiert er sich auch in Afrika, gegen Hunger und Apartheid, gewinnt Sponsoren und Mitstreiter für grandiose Benefizveranstaltungen und Spendengalas bis in unsere Tage, unterstützt junge Künstler und jugendliche Kriminelle, bereist als Botschafter für UNICEF die Welt, mit über 80 Jahren wachsam und zeitkritisch, ein beeindruckender Mann, dessen Biografie fast ein Jahrhundert Weltgeschichte umspannt. - Breit einsetzbar, unbedingt empfohlen!

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