Sydney hat als Kind ihre Mutter verloren und gibt sich selbst die Schuld an deren Tod. Ihr Vater Howard, der den Verlust seiner Frau nie verwunden hat, bestärkt sie indirekt in ihren Schuldgefühlen. In St. Yves, wo Sydneys Mutter verunglückt ist, treffen die beiden auf die Krankenschwester Maria und deren Tochter Belle. Maria trauert ihrem viel zu jung verstorbenen Verlobten nach und leidet stumm unter ihrem jetzigen gefühlskalten und gewalttätigen Ehemann. Belle wohnt mit 29 Jahren noch immer bei ihren Eltern, hat Minderwertigkeitskomplexe und fühlt sich asexuell.
Jedes Kapitel des Romans ist aus einer anderen Perspektive geschrieben und gibt Einblick in die Sorgen, Träume, Sehnsüchte und Gedanken der einzelnen Protagonisten, deren Schicksale im Laufe des Buches geschickt miteinander verwoben werden. Ein mitreißendes und lebensnahes Buch, das den Leser mal zu Tränen rührt, mal schmunzeln lässt. 

Der Träger

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