Die Stockholmer Ermittler um Mette Ölsäter kommen einem Verbrecherring auf die Spur, dessen Verbindungen bis in die höchsten Kreise der schwedischen Gesellschaft reichen.

Zwei Morde beschäftigen die Stockholmer Polizei: In Stockholm wird Bengt Sahlmann ermordet, ein Mitarbeiter des Zollamtes, und in Marseille wird die Leiche der blinden Pornodarstellerin Samira zerstückelt aufgefunden. Neben Mette Ölsäter von der Stockholmer Polizei sind auch wieder die Polizeianwärterin Olivia Rönning-Rivera und der Ex-Polizist Tom Stilton mit den Fällen beschäftigt - wenn auch inoffiziell (s. zul. "Die Springflut", BP/mp 13/596). Zunächst sieht es so aus, als hätten beide Fälle nichts miteinander zu tun, doch dann taucht der 'Stier' in Stockholm auf, der mit dem Mord an Samira in Verbindung gebracht wird. Außerdem gibt es eine Spur zu Jean Borell, einem der reichsten Männer Schwedens. - Die menschliche Zeichnung der Figuren und der lakonisch-düstere Tonfall, in dem die Geschichte erzählt wird, machen die Verknüpfung der Krimistory mit aktuellen sozialen Problemen spannend und glaubwürdig, wenn die immer wieder durchbrechende Selbstjustiz auch verharmlost wird. Der Einfluss von Mankells 'Wallander'-Romanen ist deutlich spürbar, doch das Ehepaar Börjlind setzt darüber hinaus eigene Maßstäbe. (Übers.: Christel Hildebrandt)

 

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